Behandlung

 

Die Diagnostik

(griechisch διάγνωση, diágnosi, wörtlich „die Durchforschung“ im Sinne von „Unterscheidung“, „Entscheidung“; aus δια-, dia-, „durch-“ und γνώση, gnósi, „die Erkenntnis“, „das Urteil“) ist in der Medizin und der Psychologie die genaue Zuordnung von Befunden - diagnostischen Zeichen oder Symptomen - zu einem Krankheitsbegriff oder einer Symptomatik. Im weiteren Sinn handelt es sich bei der Diagnose um die Zuordnung von Phänomenen zu einer Kategorie.

Die Methoden der Diagnosefindung (z. B. Anamneseerhebung, körperliche Untersuchung, Anwendung bildgebender Verfahren wie Röntgen/MRT oder Analytik mit Laborwerten des Bluts) werden mit dem Begriff der Diagnostik zusammengefasst. Durch das diagnostische Vorgehen wird die Menge möglicher Diagnosen immer stärker eingeschränkt, bis eine ausreichende Basis für die Entscheidung für eine bestimmte Diagnose oder zumindest ein bestimmtes therapeutisches Verfahren besteht. Für Sie wenden wir folgende Techniken an:

  • digitales Röntgen
  • Ultraschall
  • Dynamische Fußdruckmessung
  • MRT (Kernspintomographie)
  • CT (Computertomographie) 
  • DXA / Knochendichtemessung
  • Laboruntersuchungen in Kooperation mit dem Labor Wisplinghoff

 

konservative Orthopädie

  • Arthrosebehandlung
    • a) Hyaluronsäuretherapie
    • b) Homöopathische Therapie mit z.B. Zeel, Traumeel etc. Nahrungsergänzung (z.B. Glucosamin)
    • c) Magnetfeldtherapie
  • Eigenblut-Therapie (ACP)
  • Behandlung akuter und chronischer Rückenschmerzen sowie Bandscheibenbeschwerden
  • Osteoporosediagnostik und -therapie
  • Akupunktur
  • Physikalische Therapie
  • Sportmedizin
  • Stoßwellentherapie (ESWT)
  • Kinderorthopädie (u.a. Ultraschall der Säuglingshüfte)

 

Hyaluronsäure-Therapie

Der wichtigste Bestandteil der Gelenkflüssigkeit ist die Hyaluronsäure. Sie ist es, welche es der Gelenkflüssigkeit ermöglicht, gleichzeitig als Platzhalter, als Stoßdämpfer und als Schmiermittel zu wirken.
Bei einer Arthrose ist der Abbau der alten und Produktion der neuen Hyaluronsäure gestört. Durch ein Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure wird die Gelenkflüssigkeit schrittweise wieder aufgebessert. Dadurch gehen Schmerzen und Bewegungseinschränkung zurück.
In Abhängigkeit von der Größe und dem Verschleißzustand des Gelenks sind 1-5 Gelenk-Injektionen (im Wochenabstand) erforderlich.

 

Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie ist eine Behandlungsmethode, bei der bestimmte Körperregionen einem Magnetfeld ausgesetzt werden. Anwendungsgebiete sind verschleißbedingte Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule (Arthrosen), durchblutungsbedingte Störungen des Knochens (Osteonekrosen), sowie verzögert heilende Knochenbrüche (Pseudarthrosen).

 

ACP-Therapie (Autologous Conditioned Plasma)

Eigenblutprodukte, wie z.B. Blutplasma, finden bei zahlreichen orthopädischen Behandlungen zunehmendes Interesse. Die heilende Wirkung von Plasma wird durch Wachstumsfaktoren getragen, die aus Thrombozyten (Blutplättchen) freigesetzt werden. Indiziert ist die ACP-Therapie bei akuten und chronischen Sehnenverletzungen, Knorpelschäden und Muskelverletzungen.

 

Akupunktur

Akupunktur dauert etwa 20 bis 30 Minuten pro Sitzung. Dabei werden Sie als Patient ruhig und entspannt im Liegen gelagert. Während einer Sitzung werden immer so wenige Nadeln wie möglich gestochen. Auch nach der Akupunktur sollte der Patient eine Zeit lang noch entspannt verharren. Eine komplette Therapie umfasst in der Regel zehn bis 15 solcher Sitzungen.

 

Stoßwellentherapie

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine von außen angewendete Therapie, basierend auf hochenergetischen Schalldruckwellen. Diese werden im Gewebe gebündelt und können durch wiederkehrende Anwendung (3-5 Sitzungen notwendig) zur Auflösung eines festen Körpers, zum Beispiel einer Verkalkung, beitragen.

Sehr gute Ergebnisse erreicht die ESWT bei den Indikationen:

  • schmerzhafte Verkalkung der Schulter (Tendinitis calcarea)
  • schmerzhafte Fersenspornbildung (Fasziitis plantaris)
  • schmerzhafte Überlastungssyndrome des Achillessehnenansatzes und Patellasehnenansatzes
  • Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)
  • Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)
  • Pseudarthrosen (verzögert heilende Knochenbrüche)

 

operative Orthopädie

Ambulante/stationäre Operationen
Arthroskopische Operationen aller Gelenke

a) Knie

  1. Meniskusnaht
  2. Meniskusersatz
  3. Kreuzbandersatzplastik
  4. Knorpelschaden (Chondrofiller, OATS, AMIC, Mikrofrakturierung)

b) Schulter

  1. Stabilisierung bei Luxationen
  2. Erweiterungsoperation beim Impingementsyndrom
  3. Rotatorenmanschettennaht
  4. Knorpelschaden (Chondrofiller, Mikrofrakturierung) 

c) Hüfte

d) Sprunggelenk

e) Ellenbogen

 

Ellenbogen

Denervierungs-Operation bei chronischen Tennis- und Golferellenbogen in
minimal-invasiver Technik

 

Hand

  1. Karpaltunnel-Operation
  2. Schnellender Finger/Daumen
  3. Endoprothetischer Gelenkersatz bei Daumensattelgelenkarthrose

 

 Fuß

  1. Hallux valgus
  2. Hallux rigidus
  3. Zehenoperationen (Krallen-/ Hammerzehe)
  4. Achillessehnenoperationen

 

Osteochondrales "autologes" Transfer System (OATS):

Diese Operationstechnik wird angewandt bei relativ kleinen umschriebenen Knorpeldefekten (frisch traumatisch oder nekrosebedingt). Man gewinnt hierbei mittels spezieller Instrumente Knorpelknochenzylinder aus nicht belasteten Zonen des Kniegelenkes und transplantiert diese in die Knorpeldefektzone und zwar in Pressfit-Technik, d.h. es muss kein zusätzliches Fixationsmaterial verwendet werden. Dieses Verfahren wird entweder arthroskopisch oder offen durchgeführt, abhängig von der Lokalisation und der Größe des Defektes.

 

Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese (AMIC):

Die Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese, AMIC®, ist ein innovatives biologisches Operationsverfahren zur Behandlung und Reparatur von traumatischen chondralen und osteochondralen Läsionen. Dieses einzigartige single-step Verfahren kombiniert die als Erstlinientherapie etablierte Methode der Mikrofrakturierung mit der Applikation von Chondro-Gide®, einer zweischichtigen Kollagen-Matrix.

Das Funktionsprinzip der Mikrofrakturierung beruht auf der Freisetzung von multipotenten mesenchymalen Progenitorzellen, Zytokinen und Wachstumsfaktoren aus dem subchondralen Knochen. Der durch die Einblutung entstehende Superthrombus wird mit der Chondro-Gide® Matrix und Fibrinkleber abgedeckt und so stabilisiert.

Chondro-Gide® ist ein geeigneter Zellträger, der die chondrogene Differenzierung mesenchymaler Stammzellen positiv beeinflusst und die Chondrozyten in Kombination mit Fibrinkleber zu einer verbesserten Proteoglykandeposition anregt.

stationäre Operationen

  • Endoprothetischer Gelenkersatz des Hüftgelenkes und des Kniegelenkes
  • Hüftgelenk minimal invasiv (nach Mc Minn)
  • Kniegelenk unicondylär minimal invasiv und bicondylär
  • Umstellungsoperationen

 

Hüftoberflächenersatz nach Mc Minn:

Die defekte Oberfläche des Hüftgelenks wird durch ein aus zwei Gleitschalen bestehendes Implantat ersetzt. Die individuelle Gelenkanatomie wird wieder hergestellt; der Schenkelhals bleibt erhalten. Zur Anpassung des Implantates werden nur wenige Millimeter der Knochenoberfläche entfernt. Der Hüftkopf wird wie ein Zahn überkront. In die Gelenkpfanne der Hüfte wird eine dünne Metallscheibe eingefügt. Hüftkopf und Gelenkpfanne sind somit wieder optimal auf einander abgestimmt und sorgen für schmerzfreie Beweglichkeit.

 

Conformis

Maßgeschneiderte unicondyläre und bicondyläre Knie-Endoprothesen. Bei dieser Methode wird das Kniegelenk mittels Computertomografie vermessen, um anhand dieser Daten eine individuelle Oberflächenersatz-Endoprothese herzustellen. Weitere Informationen erhalten sie hier.