Maßgeschneiderte Knieprothesen für anspruchsvolle Patienten - Medizin Aktuell

palmert1002Die beiden Kölner Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. Michael Heyl aus der Gemeinschaftspraxis Heyl/Enderer in Köln-Klettenberg und Dr. Karl-Ernst Sander, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal bieten ihren Patienten neue Technologien zur Behandlung von Arthrose im Kniegelenk.

Die individuell gefertigten, patientenspezifischen Knieimplantate des Implantatherstellers ConforMIS sind eine sehr gute Alternative zu den bisher Üblichen konfektionierten Standardirnplantaten. Sie sind speziell auch für jüngere Patienten mit hohen Ansprüchen geeignet, die trotz Arthrose im Kniegelenk nicht auf Funktionalität und uneingeschränkte Beweglichkeit verzichten wollen.

Bislang wird der Knochen dern lmplantat angepasst und nicht umgekehrt

Künstliche Kniegelenke werden in Deutschland sehr häufig eingesetzt. Bislang musste dabei der Knochen des Patienten während der Operation den üblichen Standardimplantaten angepasst werden. Bei der neuen Prothesengeneration wird die Prothese im Vorfeld geplant und dem Knochen des Patienten angepasst.

Um den Patienten jedoch möglichst lange ihre Beweglichkeit und ihre Aktivität zu erhalten, ist es unbedingt erforderlich, maximal Knochen erhaltend zu behandeln. Das ist mit der modernen Technologie, die die beiden Fachärzte in Köln für ihre Patienten verwenden, möglich. Im Vordergrund steht hier, dass das lmplantat der individuellen Patientenanatomie angepasst wird.

Das System des Implantatherstellers ConforMIS, das an der Harvard Medical School in Bosten, USA, entwickelt wurde, macht dies möglich. Ein virtuelles 3-D-Modell des Knies, das anhand von computertomografischen Aufnahmen entsteht, dient dabei als Grundlage für das präzise angepasste lmplantat, das dann minimalinvasiv eingesetzt wird. Auch das zur Operation mitgelieferte Instrumentarium ist genau auf die Anatomie des Patienten abgestimmt.

Subchondraler Knochen kann erhalten werden

"Wir sind sehr froh, mit der hochmodernen Technologie des Implantatherstellers ConforMIS gerade unseren zum Teil noch jungen Patienten einen Knieoberflächenersatz liefern zu können, der maximal Knochen erhaltend ist", so Dr. Michael Heyl, Facharzt für Orthopädie. "Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass gerade diese Patientengruppe, die natürlich auf sportliche Aktivitäten nicht verzichten will, bestmöglich behandelt wird." "Das System von ConforMIS ist meines Wissens einzigartig", ergänzt Dr. Karl-Ernst Sander vorn Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal. "Mit den individuell angefertigten Prothesen der Fa. ConforMIS können wir bei unseren Patienten die beschäidigte Knorpeloberfläche ersetzen und den subchondralen Knochen des betroffenen Bereichs erhalten. Dazu ist nur ein kleiner Schnitt erforderlich. Und eine schnelle Genesung ist damit auch gewährleistet."

ORTHOpress 1/2011

 

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